Antriebsriemen sind einer der ältesten Arten Energie von einem Erzeuger zu einem Verbraucher, zum Beispiel einem Motor zu einer Maschine, zu übertragen. Die Geschichte der Antriebsriemen geht bis weit in die Vergangenheit der technischen Entwicklung zurück.
Einer der ersten Vorläufer des Riemens zur Kraftübertragung ist das Seil aus Naturfasern. Ein paar lange feste und flexible Ausläufer einer Pflanze reichen schon aus um etwas zusammenzubinden. Die Ursprünge der Idee, durch diese Form des Kraftschlusses auch drehende Bewegungen zu übertragen ist nicht bis an ihrer Wurzeln zurück verfolgbar.
Diese sollte in der Steinzeit zu finden sein, in welcher auch schon Pfeil und Boden verwendet wurden. Nahezu jeder kennt die Technik, mit einem Bogen dessen Sehne um ein Holz geschlungen ist Feuer zu entfachen. Die geradlinige Bewegung des Bogens wird in eine rotierende Bewegung des Holzes umgewandelt.
Es kann also von einer kraft umformenden Einrichtung gesprochen werden. Das Prinzip, das Arbeit über die Haftreibung eines flexiblen Elementes an einem Starren übertragen wird, findet in dem Trick mit dem Bogen Feuer zu machen seine grundlegenden Prinzipien wieder. Die einzelnen Elemente, Erzeuger Antriebsriemen Verbraucher, können dabei ganz unterschiedlich ausfallen. In dem angesprochenen Beispiel ist der Erzeuger ganz leicht zu identifizieren. Der Mensch erzeugt über seine Muskulatur die Bewegung des Bogens, die Sehne stellt den Riemenantrieb dar und der Holzstab auf dem zu entfachenden Brenngut ist der Verbraucher in diesem Fall.
Das gleiche Prinzip herrscht beim von einem Wasserrad angetriebenen Hammerwerk, beim riemengetriebenen Plattenspieler und in ähnlicher Form beim Fahrrad. Nur das hier die Übertragung der Leistung nicht mehr rein kraftschlüssig sondern sehr stark Formschlüssig ist. Die bei der Fahrradkette bewährte Technologie stellt eine verwandte Art des Einsatzes vom Antriebsriemen dar, welche sehr gut mit dem Zahnriemen verglichen werden kann. Natürlich kann man einen modernen Zahnriemen Antireb nicht mit dem Streifen Leder vergleichen, der zu Beginn der Industrialisierung eingesetzt wurde oder gar mit den geknüpften Gräser Halmen, die für einen primitiven Bogen herhalten müssen.
Moderne Materialien ermöglichen eine extrem hohe Haltbarkeit der Antriebsriemen und verbessern so die Standzeiten. Ebenfalls ist es diesen zu verdanken, dass die Zuverlässigkeit und das Vermögen Kraft zu übertragen so gut geworden ist. Dass es heut zutage möglich ist, den Riemenantrieb in Früher ungeahnten Bereichen einzusetzen. Unternehmen z.B. Siemens.at setzen Antriebsriemen in unterschiedlichen Produkte ein.
Ein hochleistungsfähiges Motorrad, mit Zahnriemen ist auf dem Markt zu haben. Und in diesem falle hängt das Leben des Fahrers nicht am seidenen Faden sondern am antreibenden Riemen. Die Vorteile, die ein Antriebsriemen bietet, sind nicht von der Hand zu weisen. Der Wirkungsgrad dieser Art der Kraftübertragung ist nicht der schlechteste. Harte Erschütterungen oder andauernde Vibrationen und selbst eine nicht zu geringe Änderung der Ebenen gegeneinander, in welcher Produzent und Konsument der Energie liegen, lassen den Antriebsriemen kalt. Klar ist, diese Einrichtung ist noch lange nicht ans Ende seiner Kariere gelangt.